Nachhaltigkeit und Krisenmanagement
Nachhaltig handeln. Krisen meistern.
Starke Strukturen für eine widerstandsfähige Region
Der Landkreis Görlitz steht als Grenzregion mit seinen ländlich geprägten Räumen, vielfältigen Strukturen und verschiedenen Naturräumen vor besonderen Herausforderungen, die nachhaltige, belastbare und resiliente Strukturen erfordern. Gerade deshalb sind Nachhaltigkeit und Krisenmanagement eng miteinander verbunden. Sie schaffen die Grundlage dafür, die Region widerstandsfähig aufzustellen, Ressourcen verantwortungsvoll zu nutzen und auf Veränderungen sowie Krisen grenzüberschreitend frühzeitig und wirksam reagieren zu können.
Die ENO engagiert sich für eine zukunftsfähige, widerstandsfähige und sichere Entwicklung der Region. Im Mittelpunkt stehen die Initiierung, Beantragung, Umsetzung und Begleitung von Projekten, die die Resilienz stärken und den Katastrophenschutz nachhaltig verbessern. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Aufbau und der Etablierung nachhaltiger Strukturen, die einen besseren Umgang mit Gefahrenlagen ermöglichen und die frühzeitige Erkennung von Krisensituationen unterstützen.
Dabei arbeitet die ENO eng mit den relevanten Akteuren des Krisenmanagements im Landkreis Görlitz zusammen, um gemeinsame Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu entwickeln.
Darüber hinaus begleitet die ENO regionale Akteure, darunter Unternehmen, Vereine, Kommunen und Behörden, bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten und Förderanträgen. Die thematischen Schwerpunkte reichen von Kreislaufwirtschaft über Unternehmensansiedlung und Standortentwicklung bis hin zur Energiewirtschaft.
Durch die Mitwirkung an Veranstaltungen, Netzwerktreffen und strategischen Entwicklungsprozessen vertritt die ENO regionale Zukunftsthemen und setzt Impulse für eine nachhaltige Entwicklung der Region.

CIFAD III – Grenzüberschreitender Katastrophenschutz
Das EU-Projekt CIFAD III verbessert die Zusammenarbeit von Einsatzkräften in der deutsch-polnischen Grenzregion bei klimabedingten Schadensereignissen wie Hochwasser oder Waldbränden. Eine gemeinsame Kommunikationsplattform und moderne Technik sorgen dafür, dass Informationen, Einsatzkräfte und Ressourcen im Ernstfall schneller koordiniert werden können. Die ENO übernimmt das operative Projektmanagement: Wir koordinieren die Maßnahmen der Partner, halten die Fäden zusammen und sorgen für einen reibungslosen Ablauf sowie eine sichere Finanzsteuerung des Projekts.

Digitale Lösungen für starke Wälder
Das Projekt „5G Waldwächter“ zielt darauf ab, die Waldbrandfrüherkennung im Landkreis Görlitz durch den Einsatz moderner Technologie zu verbessern. Mithilfe von 5G-Netzwerken, Sensoren und künstlicher Intelligenz sollen Waldbrände frühzeitig erkannt und lokalisiert werden. Dies ermöglicht eine schnellere Reaktion der Einsatzkräfte und trägt somit zum Schutz der Wälder und zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit bei. Das Projekt demonstriert die praktische Anwendung von 5G-Technologie im ländlichen Raum. Die ENO hat im Auftrag des Landkreises Görlitz das Projektmanagement und die mediale Begleitung des Vorhabens übernommen.

Wasserstoffforen Oberlausitz
Mit den Wasserstoffforen Oberlausitz (kurz WFO) verfolgen wir das Ziel, regionale Potenziale, Bedarfe und Erzeugungsvorhaben in der Lausitz sichtbar zu machen. Gleichzeitig möchten wir die Region für das Zukunftsthema sensibilisieren und überregionale Kooperationen fördern. So werden Abnehmer und Produzenten von Wasserstoff (H₂) mit Fördermittelgebern und Interessierten zusammengebracht und attraktive Voraussetzungen für Ansiedlungen in der Region geschaffen.

Innovative Umweltlösungen
Mit dem Projekt „A319 112 ist gelandet“ begleitete die ENO eine innovative Entwicklung im Bereich nachhaltiger Strukturentwicklung im Landkreis Görlitz. Am Verkehrslandeplatz Rothenburg wurde gemeinsam mit regionalen und internationalen Partnern an der Wiederverwertung von Flugzeugen gearbeitet mit dem Ziel, hochwertige Komponenten in den Nutzungskreislauf zurückzuführen und ein CO₂ neutrales Gewerbeumfeld zu entwickeln. Die ENO brachte sich dabei als vernetzender Akteur ein, begleitete den Prozess vor Ort und unterstützte die Sichtbarmachung des Projektes als zukunftsweisenden Ansatz für nachhaltige Wertschöpfung und Fachkräfteentwicklung in der Region.

Abwassernutzung für die Wasserstoff-Produktion
Im Projekt zur Wiederverwendung geklärter Abwässer für die Produktion von grünem Wasserstoff begleitet die ENO einen innovativen Ansatz zur nachhaltigen Nutzung regionaler Ressourcen. Ziel ist es, aufbereitetes Abwasser als Grundlage für die Wasserstoffproduktion einzusetzen und so neue Wege für eine ressourcenschonende Energieversorgung zu erschließen. Die ENO unterstützt das Vorhaben als koordinierender und vernetzender Akteur, bringt relevante Partner aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung zusammen und trägt dazu bei, das Projekt als zukunftsweisenden Impuls für Strukturentwicklung, Energiewende und regionale Wertschöpfung sichtbar zu machen.

Vom Reststoff zum Werkstoff
Im Rahmen des Bündnistreffens 2025 in Zittau begleitete die ENO das Projekt „EnviroPlast“, das sich mit der Entwicklung innovativer Werkstoffe aus Reststoffen beschäftigt. Ziel des Vorhabens war es, bisher ungenutzte Ressourcen in hochwertige Materialien zu überführen und damit neue Ansätze für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft in der Region zu schaffen. Die ENO unterstützte das Projekt als vernetzender Partner, brachte Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen und stärkte den Austausch innerhalb des Bündnisses. Gleichzeitig trug sie dazu bei, das Thema als wichtigen Impuls für nachhaltige Innovation und regionale Wertschöpfung sichtbar zu machen.
„Gemeinsam mit unseren Partnern versuchen wir den Landkreis Görlitz so aufstellen, dass die Resilienz der Region gestärkt, Krisen frühzeitig erkannt, Risiken besser eingeschätzt und geeignete Maßnahmen rechtzeitig umgesetzt werden können.“
UNSER ENO-JAHR
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